Über uns

Der Ursprung

Im Dezember 2006 erschien die erste Ausgabe von toshiya, Magazin für Karate, Kampfkunst und Kultur. Das Magazin war aus der Notwendigkeit heraus geboren, das Bedürfnis vieler Interessenten nach tiefer gehenden Informationen über die japanischen Kampfkünste und der damit verbunden Kultur zu stillen. Dem Konzept lag die Idee zu Grunde, den Lesern eine Ergänzung zu den Schriften der unterschiedlichen Verbände zu liefern. Karate und auch andere Kampfkünste lassen sich nur verstehen, wenn man über ein Grundwissen der japanischen Kultur, Geschichte und Lebensart verfügt. Oft werden in kleinen Dingen die großen Zusammenhänge deutlich und manchmal eröffnet sich durch eine Alltagsgeschichte der Zugang zum Verständnis und Wesen einer Kampfkunst. Sportwissenschaftliche Artikel, Aspekte eines modernen Gesundheitstrainings und Portraits  bedeutungsvoller Persönlichkeiten ergänzen  den thematischen Inhalt. Jährlich erscheinen 6 Ausgaben, die ausschließlich im Abonnement-

                                                                Verfahren erhältlich sind oder über Einzelbestellungen der Verlags-Homepage.

Die Konsequenz


Durch das Feedback der Leser von toshiya entstand der Druck nach Veröffentlichung kompakterer Werke. Ganz oben in der Priorität stand die Konzeption eines Karate-Buchs für Kinder. Für die Entwicklung eines tiefgehenden Verständnisses von Karate ist es essentiell, dass von Beginn an die Besonderheit des kulturellen Backgrounds der Kampfkünste vermittelt wird. Kinder lernen leichter, wenn die Inhalte mit Geschichten verknüpft sind. Im Rahmen der Ausbildung ihrer interkulturellen Kompetenz  ist es für sie hilfreich, zu wissen, dass Japaner anders sprechen, schreiben, musizieren, essen und einer ganz anderen Religion nachgehen. Die Besonderheiten ihrer Kultur und Geschichte bildeten den Humus, auf denen sich die Kampfkünste mit ihrer exotisch wirkenden Etikette entwickelten. Das zu vermitteln und zu verstehen bildet einen gleichstarken Eckpfeiler wie die Beschreibung und Vermittlung der technischen Bewegungsabfolgen.


Aus diesen Grundüberlegungen heraus entstand das erste von mehreren Büchern für Kinder. Andere werden folgen. Um die Unabhängigkeit von marktstrategischen Leitgedanken eines großen Verlags zu wahren, ergab sich zwangsläufig die Notwendigkeit, für die Publizierung eigener Werke einen Verlag zu gründen. So entstand im Jahre 2011 der Samurai Verlag in Rosenheim. Damit bewahre ich mir ein hohes Maß an Unabhängigkeit und die Gewissheit, Bücher und Artikel zu veröffentlichen, die im Gleichklang mit meinem Empfinden und Wollen schlagen. Dabei wird es keine Kompromisse geben bei den anspruchsvollen Inhalten zu Gunsten von schnelllebigen Modeerscheinungen. Bei der graphischen Gestaltung und Ausstattung werde ich mich an aktuellen lernpsychologischen, pädagogischen und medientechnischen Erkenntnissen orientieren. Mit Jürgen Götzelmann aus Inzell steht mir ein kompetenter Fachmann zur Seite.

Konzepte anderer Autoren werde ich gerne bis zur Veröffentlichung begleiten. 


Marié Niino


Herausgeberin des Magazins toshiya und Gründerin des Verlags – das bin ich, Marié Niino. Mittlerweile lebe ich verheiratet mit zwei Kindern in Oberbayern. Als gebürtige Japanerin und mit enger Verbindung zu meinem Mutterland genieße ich natürlich die Besonderheiten der japanischen Kultur. Seit meiner Kindheit trainiere ich Karate und legte meine letzte Prüfung zum 5. Dan in Tokyo 2012 ab. Nach dem Studium für das Lehramt für die Primarstufe mit den Fächern Kunst und Musik und dem Ende meiner 10jährigen Zugehörigkeit zum deutschen Karate-Nationalteam wagte ich 2001 den Schritt in die Selbständigkeit. Als Grundlage für meine Karate-Seminare und Veröffentlichungen dienen mir der Gewinn mehrere Deutscher Meistertitel in Kata, der fünffache Gewinn der Shotokan Europameisterschaft, die Kür zur Shotokan Weltmeisterin und der enge Kontakt zu Karate-Meistern in meinem Heimatland. Neben der Absolvierung des Studiengangs zur Sportmanagerin (ist) und der Ausbildung zur A-Trainerin (DOSB) repräsentiere ich noch Life Kinetik als Botschafterin.